Bach: Matthäus-Passion

Johanna Zimmer (Sopran) • Marion Eckstein (Alt) • Joachim Streckfuß (Evangelist) • Philipp Nicklaus (Tenor) • Richard Logiewa Stojanovic (Jesus) • Daniel Weiler (Bass) • Cölner Barockorchester

  1. Sonntag, 30. März 2025, 15:00 Uhr
    Stiftskirche Tübingen
    Holzmarkt 1
  2. Samstag, 5. April 2025, 18:00 Uhr
    Trinitatiskirche Köln
    Filzengraben 4

Bachs Matthäus-Passion ist eine der bedeutendsten Passionsvertonungen der Musikgeschichte, obwohl sie nach dessen Tod bis 1829 in Vergessenheit geriet und auch zu Lebzeiten des Komponisten kaum beachtet wurde. Heutzutage ist dies kaum vorstellbar, gehört die Matthäuspassion doch zum festen kirchenmusikalischen Repertoire der Passionszeit. Das monumentale Werk für zwei Orchester, zwei Chöre und sechs Solist*innen schildert intensiv das Leiden und Sterben Jesu Christi in stets berührenden und bewegenden Arien, Chören, Chorälen und Rezitativen.

Der Südwestdeutsche Kammerchor Tübingen und der Kammerchor CONSTANT aus Köln führen das Werk gemeinsam auf. Beide Chöre stehen unter der Leitung von Judith Mohr.

Bildungsprojekt

Zum Projekt beider Chöre gehört ein Bildungsangebot für Schüler*innen im Kölner und Tübinger Raum. Im direkten Kontakt mit den Musiker*innen können sie die Matthäuspassion kennenlernen. Ziel ist es, Begeisterung für klassische Musik, für das Chorsingen und das Orchesterspiel zu wecken.

Pressestimmen

Zu den großen Momenten der Aufführung gehörten die „Turbae“-Chöre der erregten Volksmenge, auch der elementar tosende Chorsatz „Sind Blitze, sind Donner“ oder der Choral „O Mensch, bewein dein Sünde groß“ mit klangvoll polyphonen Unterstimmen. Die kleineren Solo-Partien waren souverän aus den Reihen beider Chöre besetzt, allen voran Judas (Christian Höfer) und Petrus (Frank Meyer).

Achim Stricker, Schwäbisches Tagblatt vom 1.4.2025

Allen Mitwirkenden wird zweieinhalb Stunden lang (…) Höchstleistung abverlangt. Judith Mohr hat bei der Einstudierung ganze Arbeit geleistet: Ihre beiden Chöre zeigten sich auch am Ende noch frisch zupackend, gefühlvoll und sicher. Nach dem ergreifenden Schlusschor „Wir setzen uns mit Tränen nieder“ war zunächst lange Stille in der vollbesetzten Stiftskirche, bevor Applaus einsetzte und sich zu lange anhaltenden, teils stehenden Ovationen steigerte.

Susanne Eckstein, Cul Tu Re vom 30.3.2025