… und weiter die Klänge ziehen

Spätsommerliche Chormusik

Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Vittoria Aleotti, Camille Saint-Saëns u.a.

  1. Sonntag, 26. September 2021, 16:30 Uhr
    Hohenkreuzkirche Esslingen
    Seracher Straße 2-4

Mit einem weltlichen Konzertprogramm, das den Bogen von der Renaissance über die Romantik bis ins 20. Jahrhundert spannt, verabschieden wir den Spätsommer.

„Wir sind voller Vorfreude auf unser erstes Konzert in kompletter Besetzung nach eineinhalb Jahren Corona-Pause“, sagt Chorleiterin Judith Mohr. Die Pandemie hatte den Chor vor Herausforderungen gestellt: Proben waren zunächst nur online möglich, später in kleiner Besetzung und auf Abstand. Das weltliche Konzert war ursprünglich für eine Aufführung im Freien vorgesehen, doch angesichts des wechselhaften Wetters in diesen Wochen sind die Sängerinnen und Sänger aus Tübingen froh, im regensicheren Gotteshaus singen zu können. Unter dem Titel „… und weiter die Klänge ziehen“ kombiniert das Programm Kompositionen aus Deutschland mit Werken aus England, Frankreich, Italien und Finnland – ein kleiner Ersatz für die sommerlichen Reisen, auf die viele zuletzt verzichten mussten.

Aus der Romantik erklingen naturverbundene Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847), Robert Schumann (1810-1856) und Camille Saint-Saëns (1835-1921). Die Renaissance ist mit einem altfranzösischen Madrigal von Claude Le Jeune (1530-1600), einem englischen Hirtenlied von John Farmer (1570-1605) und einer majestätischen Hymne von John Bennet (ca. 1575-1614) vertreten. Den drei Herren werden zwei italienische Zeitgenossinnen zur Seite gestellt mit Madrigalen von Maddalena Casulana (ca. 1544-ca. 1590) und Vittoria Aleotti (1574-1646). Den Abschluss des Konzertprogramms bildet die „Suite de Lorca“ des vielgereisten finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara (1928-2016): Diese Vertonung von vier Gedichten des spanischen Dichters Federico García Lorca vereint folkloristische Elemente, moderne Gesangstechniken und natürlichen Sprachrhythmus.