תהילים – Tehillim – Psalmen

Begegnung jüdischer und christlicher Chormusik
  1. Evangelische Kirche Laupheim
    Radstraße 12
  2. St. Josef, Herrenberg
    Walther-Knoll-Straße 11
  3. Eberhardskirche Tübingen
    Eugenstraße 21

Programm

  1. Salomon Sulzer Was betrübst du Seele dich?
  2. Heinrich Kaminski Der 130. Psalm
  3. Moritz Hauptmann Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzet
  4. Salomone Rossi Psalm 124
  5. Ella Milch-Sheriff Miserere Mei
  6. Giacomo Meyerbeer Der 91. Psalm
  7. Felicitas Kukuck Psalm
  8. Giacomo Meyerbeer Pater noster
  9. Salomon Jadassohn Ich hebe meine Augen auf
  10. Louis Lewandowski Enosh (aus Psalm 103)
  11. Felix Mendelssohn Bartholdy Denn Er hat seinen Engeln befohlen
  12. Roxanna Panufnik Love Endureth

Psalmen – sie begegnen uns regelmäßig in der Liturgie, sie sind Teil unseres Sprachgebrauchs geworden, in Floskeln übergegangen und enthalten eine uralte Rezeptionsgeschichte im Judentum wie im Christentum. In unserem Programm „תהילים – Tehillim – Psalmen“ widmen wir uns Psalmvertonungen jüdischer und christlicher Komponist*innen und ergründen die Texte und Musik von Salamone Rossi im 17. Jahrhundert bis zur Zeitgenossin Roxanna Panufnik auf Hebräisch, Deutsch und Englisch.

Pressestimmen

Ein Labsal in Tönen ergießt sich in Herz und Seele, der selbst im hochdramatischsten, dichtesten Stimmgetümmel bestechend intonations­sicher bleibt. Diese Musik ist in ständigem Fluss, es wird vorbildlich phrasiert, Klangfarben werden hervorragend schattiert und Dynamiken profund abgestuft. Ob subtile, ob kraftvolle Gesten, der Klang bleibt stets wohlklingend ausbalanciert.

Rüdiger Schwarz, Gäubote vom 16. Oktober 2024